Happy Medal Monday – ein inspirierendes Duo
2026: Jeder kann einen Marathon laufen, aber keiner fragt sich mehr, warum er einen Marathon läuft.
Es ist Raceday, 07:10 Uhr. Die Sonne scheint, der Wind hat aufgehört, Hamburg ist bereit. Vom Hotelzimmer aus kann ich ihn sehen, wie er seine Muskulatur vorbereitet, wie er ins Leere schaut und sich mental auf das vorbereitet, wofür er monatelang hart trainiert hat. Thomas und ich begrüßen ihn, und man spürt seine *Angst*. Die *Angst*, dass der Tag vielleicht nicht so läuft, wie er soll. Ich versuche, die zwei so gut es geht zu motivieren, ihnen das Gefühl zu geben, dass alles gut wird und dass nicht eine Bestzeit sie als Menschen ausmacht.
Wir laufen zum Start, und dann ist es soweit: Der Countdown läuft, und die zwei beginnen ihre Reise – ihre Reise zu ihrem selbst gesetzten Ziel.
Es waren 3:40 Stunden des absoluten *Wahnsinns*. Die Familie ist von Punkt zu Punkt gerannt, um die zwei so gut wie möglich zu *unterstützen*. Wir haben mitgefiebert, wir haben geweint und wir haben aus der Ferne die Nerven verloren. Wir waren *verzweifelt*, als die Zeiten nicht so waren, wie sie sein sollten.
Und dann waren sie im Ziel – körperlich erschöpft, so wie es nach über 42 km sein sollte, aber *stolz* und *glücklich*. Tränen sind geflossen, *glückliche* Tränen.
Die zwei sind eine *Inspiration*. Eine unglaubliche Zeit – trotz einiger Schwierigkeiten auf der Strecke. Sie sind in einem bestimmten Alter, haben Vollzeitjobs, Familien und Freunde, für die sie immer da sind. Sie haben hart trainiert. Sie haben es durchgezogen, zusammen. Sie waren immer füreinander da.
Warum? Für sich selbst. Ein letztes Mal an die eigene Bestzeit herankratzen, ein letztes Mal alles geben. Ein letztes Mal *über sich hinauswachsen* … gemeinsam.
Wir alle platzen vor *Stolz*. Das, was ihr gestern geleistet habt, kann man nicht in Worte fassen!
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